Kiebitz

Steckbrief
Verbreitungsgebiet: 
In weiten Teilen Europas, spärlicher in Skandinavien
Lebensraum: 
feuchte Wiesen und Weiden, ursprünglich Bewohner von Moor- und Sumpflandschaften
Nahrung: 
vorwiegend Insekten, auch Schnecken und Würmer
Größe: 
28 bis 31 cm, Gewicht variiert zwischen 150 und 300 g

Der Kiebitz ist einer der bekanntesten Watvögel und in Europa weit verbreitet.

Er ist ein sehr geselliger, überwiegend schwarzweiss wirkender Vogel mit kurzem Schnabel und der bekannten langen, dünnen, beweglichen Federholle (Haube) am Oberkopf. Der Rücken ist flach, dunkel grünschwarz mit einem leicht metallischen purpurn und grün. Die Federränder sind hellbraun/beige.

Speziell bei der Nahrungssuche ist ihr “Fusstrillern”. Sie klopfen mit einem Fuss rasch auf den Boden - dies hat den Zweck, dass Regenwürmer, die von Kiebitzen gerne gefressen werden, schneller aus der Erde hervorkommen.

Das Nest besteht aus einer flachen, vom Männchen gekratzten Bodenmulde, die mit Gras ausgelegt wird. Es werden drei bis vier Eier gelegt. Die Jungen sind mit 35-40 Tagen flügge.