«Shorty» bleibt in Zug!

Die Stadt Zug kauft die Bronzeplastik «Shorty» an, welche im Ausstellungs- und Vermittlungsprojekt «Reactivate! Art in Public Space» einen Monat lang neben verschiedenen Kunstwerken in der Stadt aufgestellt wurde.
Während der echte Waldrapp «Shorty» nach einem langen einsamen Winter in Zug wieder unbeschadet zu seinen Artgenossen zurückkehrte, soll das gleichnamige Kunstwerk in der Stadt verbleiben. Schüler der Musikschule Zug haben «Shorty» aus diesem Anlass ein eigenes Lied gewidmet, das an der Festsetzung am Samstag, 9. November um 15 Uhr vorgetragen wird.
 
Letzten Winter versetzte der Waldrapp «Shorty» Zug und Umgebung in Aufruhr. Der charmante Vogel aus einem bayrischen Aufzuchtsprogramm hatte sich auf seinem Flug in den Süden verirrt und machte bei uns in der Schweiz eine Notlandung. Er widersetzte sich allen Einfangversuchen und schloss sich als «Zaungast» der heimischen Tierwelt an. Shorty suchte sich in dieser Zeit Freunde bei Wildgänsen, Kormoranen und Schafen, blieb jedoch weitgehend erfolglos. Später konnte er sich glücklicherweise wieder seinen Artgenossen anschliessen und verliess Zug. Im Rahmen des städtischen Ausstellungs- und Vermittlungsprojekts «Reactivate! Art in Public Space» schuf der Künstler Martin Chramosta eine Shorty-Skulptur und holte den Waldrapp diesen Spätsommer damit zurück nach Zug. Nun soll «Shorty» definitiv in Zug bleiben und neben der Schwanenskulptur von Romano Galizia aus dem Jahr 1960 die Uferpromenade bereichern. Von weitem sieht der kleine Waldrapp aus wie ein echter Vogel - und von nahem wundern sich die Passanten über den komischen Kauz. Dabei versuchte «Shorty» laut Aussage des Künstlers bloss, «Freunde zu finden». Bei den Schwänen von Romano Galizia scheint dies bereits gelungen zu sein, weswegen der Bronze-Vogel erst einmal dorthin zurückkehrt. Ziel ist es, dass «Shorty» weiterhin Kontakt zu den hiesigen Kunstwerken sucht und aus diesem Grund immer wieder neben neuen Kunstwerken in Zug platziert wird.
 
Samstag, 9. November, 15 Uhr
Ecke Rigiplatz -Vorstadtquai, beim Schwanenpaar von Romano Galizia
 
-Begrüssung durch die Kulturbeauftragte der Stadt Zug, Frau Jacqueline Falk
-Einführung durch den Künstler Martin Chramosta
-Präsentation des Shorty Liedes durch Primarschüler der Musikschule Zug
-der Waldrapp in der Fasanerie des Ornithologischen Vereins der Stadt Zug, Benedikt Steinle

-kleiner Apéro vor Ort

Shorty am See