Samstag, 16. Mai : Führung am Landsgemeindeplatz - Voliere und Fasanerie

Die Vögel am Landesgemeindeplatz, Zug
Wie sieht ein Schweizermeister in der Voliere aus? Was ist ein Waldrapp? Und wieviele Wachtelarten gibt es in Zug?
Diese und viele weitere Fragen beantworteten kompetent und unterhaltsam die Tierpflegerin Priska Ramer und der Volierenchef Walter Benz während einer 
Führung am Landsgemeindeplatz - Voliere und Fasanerie - 
am Samstag, den 16. Mai von 10 Uhr 30  bis ca. 11 Uhr 30
Für etwa zwei Dutzend interessierte Zuhörer im Alter von 5 bis 85 Jahren erzählten die Tierpflegerin und der Tierpfleger aus dem Leben der Vögel. Vom Treffpunkt unter der grossen grünen Linde bei der Papageienvoliere bewunderten wir zuerst das Balistar-Paar. In ihrer Heimat Bali sind sie vom Aussterben bedroht, aber hoffentlich kann die Art durch die Aufzucht in diversen Zoos und Volieren erhalten werden.
Dann ging es zur Fasanerie, wo wir die dort untergebrachten Käuze, die Fasane, den lachenden Hans, die Wattvögel und die Enten mit ihrem herzigem Nachwuchs  besichtigten. Dabei wurden uns nicht nur interessante, fachliche Hinweise gegeben, sondern auch Elemente zum Anfassen, wie die diversen Vogelfedern, oder doch zumindest zum Anschauen, wie das Gewölle.
Die Waldrappentruppe war der nächste Haltepunkt. Diese früher auch bei uns heimische - und als Geflügelfleischlieferant begehrte - Art lebt heute frei nur noch in Nordafrike von Marokko bis Libyen; ist aber auch dort bedroht. Der ornithologische Verein Zug hofft, über sein Brut- und Aufzuchtprogramm etwas zum Erhalt der Art beitragen zu können. Natürlich durfte ein kurzer Abstecher zu den auffälligen roten Sichlern nicht fehlen sind sie doch eine der Hauptattraktionen der Fasanerie.
Zurück bei der Voliere suchten wir die verschiedenen Wachtelarten, die in den diversen Abteilen versteckt den Boden bevölkern.
Den Abschluss bildete die Präsentation von ausgewählten Vogelschädeln aus der Sammlung von Walter Benz - mit der Erläuterung der funktionsbedingten Spezialitäten. Nur dem aufmerksamen zweitjüngsten Gast, Samuel, war es zu verdanken, dass dabei der Flamingoschädel nicht vergessen ging.
Herzliches Dankeschön an Priska Ramer und Walter Benz für die kurzweilige und informative Stunde!
 
 

Waldrapp